Hier nimmt uns niemand den Wind aus den Segeln – Wir nehmen Fahrt auf! HAFENGEBURTSTAG ENTERN!

Kommt vorbei zum großen Stand von S.O.S St. Pauli, der Initiative Esso Häuser, St. Pauli selber machen, Mietenwahnsinn stoppen und vielen weiteren Initativen, denen es mit der “Profite- vor- Menschen- Logik” in Hamburg endgültig reicht!

Genießt den Abend mit kühlen Getränken, rundherum werden auch Vokü und Musik Bühnen sein.

Habt Spass und unterstützt unser aller Protest! Jetzt erst recht!”

Wo? Hafenstraße vor der Hafenvokü
Wann? Freitag 9.5., 14:00 Uhr – Sonntag 11.5.14

Ahoi -Wir sehen uns beim Hafengeburtstag !

1. Mai – The place to be! Recht auf Stadt kennt keine Grenzen Parade + refugees welcome club

the place to be
1
mai 2014, 13 uhrmichelwiese*
recht auf stadt kennt keine grenzen

parade + refugees welcome club 
zusammenkommen, weitermachen, lösungen finden — weil es nötig ist
 
Seit einem Jahr geht das jetzt schon. Seit einem Jahr kämpft die vor Krieg und wirtschaftlicher Not geflüchtete Gruppe Lampedusa darum, in Hamburg endlich ein Leben mit Zukunft zu leben. Ihr Kampf ums Bleiberecht hat die perfiden Ausmaße des europäischen Grenzregimes mitten in diese reiche Stadt getragen. Im Mittelmeer ertrinken Menschen in Massen, an den Grenzzäunen gibt es Tote, und in den Lagern hoffen und warten Unzählige auf ein besseres Leben.  Weiterlesen

Folgetreffen “St. Pauli selber machen!”, 18.02, 19 Uhr Kölibri

Die Stadtteilversammlung „St. Pauli selber machen!“ am 08.02. im Ballsaal des FC St. Pauli war ein voller Erfolg.

Jetzt machen wir weiter! Macht mit!

Ihr wollt weiter Pläne schmieden, Aktionen vorbereiten, gemeinsam aktiv werden?

Dann kommt zum Folgetreffen “St. Pauli selber machen!”

Wann: Dienstag, 18.02.2014, 19 Uhr
Ort: Kölibri (Hein-Köllisch-Platz 11)

Bring gerne Freund_innen und Nachbar_innen mit!

Wer in den Info-/Mailverteiler eingetragen werden will:
Mail an info@sos-stpauli.de mit Betreff “Info-Verteiler St. Pauli”

Kein Abriss ohne Garantien* | Kundgebung Esso-Häuser 15.02, 15 Uhr

Das St. Pauli Rat-Pack zeigt wie’s geht: Die Hirschhornisierung des Bauzauns hat begonnen.

So ein Scheiß! Mit der Esso-Tanke ist am Mittwoch ein weiterer Kiez-Ort verschwunden. Weg, für immer: kein nächtliches Eis oder Franzbrötchen, keine überteuerte H-Milch, keine tiefergelegten Schlitten beim waschen & betanken mehr. Wer aus Hamburg und Umgebung hat sich nicht in seiner Jugend an “der Tanke” mit Biervorräten für den taschengeldbeutelschonenden Reeperbahnbummel eingedeckt?

Als wäre das nicht genug, gibt’s von der Bayerischen Hausbau, von Behörden und Bezirk bis jetzt noch keine:

* vertragsbewehrten Garantien für Läden und Bewohner der Esso-Häuser, zu den bisherigen (oder besseren) Kondition zurückkehren zu können. Und der hastige Abriss begünstigt die Eigentümer weiter gegenüber den geschädigten Mieter_innen. Weiterlesen

Stadtteilversammlung: Was passiert mit St. Pauli | Was passiert mit dem ESSO-Häuser Gelände | St. Pauli selber machen!

Vergammeln lassen, räumen, abreißen, neu bauen, abkassieren …

 … die Esso-Häuser stehen exemplarisch für den seit Jahren auf St. Pauli stattfindenden Verdrängungsprozess. Machen wir uns gegenseitig schlau über die aktuellen Entwicklungen im Stadtteil – tragen wir das Wissen um Esso-Häuser, Gefahreninseln, “Business lmprovement District (BIO) Reeperbahn”, Privatisierungs- und Gentrifizierungsprojekte zusammen.

 Samstag, 8. Februar 2014 -16:00 Uhr (Einlass ab 15:30 Uhr)

Ballsaal des FC St. Pauli Weiterlesen

GO – IN der INIS zur Bezirksversammlung Mitte, 19.9.

In Hamburg summieren sich innerstädtische Konflikte um bezahlbaren Wohnraum. Ob das Elisabethgehölz in Hamm, die Breite Straße in Altona, Langenhorn 73, die Esso-Häuser oder das Niebuhrhochhaus auf St. Pauli: an jenen Orten soll bezahlbarer Wohnraum vernichtet werden.
 
Das Vorgehen zeigt Systematik: Häuser werde nicht Instand gesetzt und sollen nach einer offiziellen Begutachtung einem Neubau weichen. Alternativen des Erhalts werden durch Sachzwanglogiken der Politik und Renditeinteressen der Investoren abgewunken. Die formalen Weichen werden gelegt, gegen die Bedarfe der Mieter_innen und des Stadtteils bezahlbaren existenten Wohnraum zu vernichten. Das Ergebnis: Abriss! Weiterlesen

MaHalle im August ausnahmsweise nicht am Donnerstag sondern Mittwoch, 14.8.2013!

Und zwar bei der Veranstaltung des Bezirks Mitte zu den ESSO-Häusern im Ballsaal, St.Pauli-Stadion um 19h (Einlass ab 18h) .

Eingang von der Budapester Straße. 

Dazu hier noch mal eine aktuelle Stellungnahme der Initiative ESSO-Häuser:

 

 

 

www.initiative‐esso‐haeuser.de | info@initiative‐esso‐haeuser.de

Telefonkontakt: 01523- 7820794

 

ESSO-Häuser St. Pauli! - Wie weiter?
Sanierung prüfen, solange gilt: „Kein Abriss“ – es geht ums Ganze!

 

Hamburg, 13.08.2013: Im Juni hat das vom Bezirk zur Klärung des Konfliktes um die ESSO Häuser in Auftrag gegebene Gutachten festgestellt, dass die Häuser in einem teilweise kritischen Zustand sind und ein erheblicher Sanierungsbedarf besteht. Das Gutachten weist auch unmissverständlich daraufhin, dass „fehlende Instandhaltungsmaßnahmen ursächlich für den derzeitigen Zustand der Gebäudehülle sind“.

Was bedeutet das?

Die milliardenschwere Bayerische Hausbau will diese Vorlage nun endlich nutzen, um profitträchtige, lang gehegte Abriss- und Neubaupläne im Herzen von St. Pauli zu verwirklichen. Die Gebäude sollen baldmöglichst einem um vieles größeren Gewerbe-Neubau und überwiegend hochpreisigen (Eigentums-) Wohnungsbau weichen.

Und der Bezirk scheint Hilfestellung zu geben. Bezirksamtsleiter Andy Grote verbreitete gleich bei der Bekanntgabe des Gutachtens spekulative Zahlen über die Kosten einer etwaigen Sanierung. Dabei war das Architekturbüro Dittert/Reumschüssel engagiert worden um den baulichen Zustand des Gebäudekomplexes zu prüfen, nicht um eine Kostenkalkulation zu liefern. 
Das Gutachten sollte Diskussionsgrundlage sein, nicht Entscheidungsgrundlage.

Insofern ist die Darstellung des Bezirks, der mit über den Daumen gepeilten Zahlen den Anschein erweckt, alles andere als ein kompletter Abriss sei für den Investor unzumutbar, eine klare Parteinahme für die Bayerische Hausbau.

AnwohnerInnen und Gewerbetreibenden erscheint es wie ein schlechter, bitterer Scherz wenn der Investor, der die Häuser im Wissen um den Sanierungsstau gekauft hat und sie weiter hat verkommen lassen, nun mit einer Abrissgenehmigung und der gewünschten Änderung des Bebauungsplans belohnt wird. Die MieterInnen haben jahrzehntelang ordnungsgemäß ihre Miete gezahlt und das einzige, was man ihnen in Aussicht stellt, ist das vage Versprechen in frühestens 4 Jahren wiederkommen zu dürfen, um dann am Katzentisch einer neuen, zahlungskräftigen Bewohnerschaft Platz nehmen zu können. Das zwar angeblich in günstigen Sozialwohnungen, aber eben auch nur solange, bis die Mitpreisbindungen auslaufen und sie spätestens dann aus dem Stadtteil gedrängt werden. Und der Kiez? Er würde wieder ein Stück langweiliger, austauschbarer, retortenhafter. Es wäre ein weiterer, großer Schritt in Richtung „tot und teuer“.

Was hier passiert ist eine politische Frage. Wenn es die verantwortlichen Politiker_innen wirklich ernst meinen mit ihrer sozialen Erhaltungsverordnung, dann ist jetzt die Zeit gekommen, damit auch Ernst zu machen. Im Interesse des Milieus, das man behauptet schützen zu wollen.

Wir fordern konkret:

>     Prüfung aller möglicher Optionen, d.h.: Kompletter Erhalt und Sanierung der Esso Häuser, eine Kombination aus Sanierung mit teilweisem Abriss plus Neubau, sowie Neubau. Alles unter der vom Bezirk beschlossenen Vorgabe, der gewachsenen sozialen Struktur und den Interessen der Mieterschaft Priorität zu geben.

>     Eine Gesetzgebung und unnachgiebige Handhabung bestehender Gesetze gegen diejenigen, die das gezielte Herunterwirtschaften von Häusern als legitimes Geschäftsmodell betrachten, damit Fälle wie dieser oder auch die Breite Strasse  in Altona oder die Hegestrasse in Eppendorf oder das Elisabethengehölz in Hamm nicht mehr vorkommen.

Die Initiative prüft zurzeit Anzeigen gegen die Bayerische Hausbau und den Bezirk, der seine Aufsichtspflicht vernachlässigt hat.

Was in St. Pauli passiert, was mit den Esso-Häusern geschieht ist keine Frage von Bebauungsplanverfahren, von Absprache zwischen Investor und Behörden. Es ist eine gesamtstädtische, es ist eine hoch-politische Frage. Sie betrifft die ganze Stadt. Viele Menschen haben einfach genug davon, dass Wohnraum nur noch als profitträchtige Ware gesehen wird und die Stadt ausschließlich unter kommerziellen Gesichtspunkten vorkommt. Auch davon genug, dass die Politik, trotz anderer Versprechen, letztlich immer wieder den Wünschen der Investoren folgt, einknickt und höchstens hier und da mal ein Kompromiss’chen rausholt.

Die Situation kann und muss genutzt werden, um der fortgeschrittenen Zerstörung von Hamburgischen Stadtidentitäten entschlossen entgegen zu treten – jetzt!

Hamburg befindet sich an einem Scheidepunkt. Die SPD muss sich daran messen lassen, ob sie die Stadt weiterhin einzig und allein an Investoreninteressen ausrichtet, oder zukunftsweisende Wege hin zu einer Stadt für alle einschlägt. Genau dafür bietet sich jetzt die Chance.

Wenn die Bayerische Hausbau nicht bereit ist, dieser Situation mit einer anderen Art von Planung und Umgang mit dem Gelände Rechnung zu tragen, muss sie das Grundstück wieder abgeben und den Weg frei machen für eine modellhafte Entwicklung, die St. Pauli und der ganzen Stadt nützt.

Wie? Indem hier ein Modellprojekt entsteht. 
Prinzipien wären:

Nachhaltige, zukunftsweisende Stadtentwicklung: Umkehr des Trends der Zerstörung von Vielfalt und Urbanität durch den Erhalt/Bau von langfristig preiswertem und dem Charakter der Umgebung gemäßen Wohn- und kleinteiligem Gewerberaum.

Tradition und Innovation: Förderung und Erhalt von traditionellen und von ungewöhnlichen, d.h. kieztypischen Gewerben und Lebensentwürfen, altem Bestand wo möglich und möglichst ökologisch-schlauer Neubebauung wo nötig.

Non-Profit: Grundlage des Konzeptes ist, dass die Häuser sich wirtschaftlich tragen, nicht dass sie eine Goldgrube sein müssen. Ein Gewinn würde in sie bzw. den Stadtteil zurück investiert. Urbanität entwickelt sich aus Unterschieden und Neues entwickelt sich aus Freiräumen und beides geht nicht, wenn es nur ums Geld geht.

Demokratie am Bau: die Konzeptentwicklung erfolgt unter Einbeziehung von Mieter_innen; Gewerbetreibenden und der Nachbarschaft. Sie haben bereits in zahlreichen Workshops     konkrete Ideen entwickelt, sind bereit sich einzubringen und wissen selbst am Besten was sie brauchen.

Die Initiative ESSO-Häuser ist im Kontakt mit namhaften Architektinnen, Stadtplanern, Expert_innen für Miet- und soziale Fragen. Es gibt gemeinnützige Banken und Fonds, die ein solches Konzept unterstützen würden. Wir wollen diesen Weg beschreiten. Wir sind bereit, uns zu engagieren – mit einer Politik, die die Zeichen der Zeit erkennt. Mit oder ohne Bayerische Hausbau.

Esso-Häuser St. Pauli: Es geht um die Stadt – Es geht ums Ganze!

Bürgerinformation zu den ESSO-Häusern am 14. August 2013 um 19h im Ballsaal am Millerntorstadion, Heiligengeistfeld 1

Auf der Veranstaltung werden die Gutachten-Ergebnisse durch das Büro Dittert & Reumschüssel – DR-Architekten vorgestellt.

 http://www.hamburg.de/mitte/archiv-2013/4072204/bam-20130802-esso-haeuser-veranstltg-20130814-art.html

Anschließend folgt eine Diskussion zu den Zukunftsperspektiven mit Vertretern des Bezirksamtes, der Kommunalpolitik u.a.

Für Rückfragen:

Bezirksamt Hamburg-Mitte
Pressestelle
Sorina Weiland
Tel.: +49 40 42854-2877
E-Mail: pressestelle@hamburg-mitte.hamburg.de

Die Initiative ESSO-Häuser wird anwesend sein. Kommt zahlreich hinzu!

MaHalle – Stadtteilkneipe Juni 2013

S.O.S. St.Pauli lädt herzlich ein zur nächsten MaHalle am Donnerstag, 13. Juni 2013 im  Kölibri.

Um sieben Uhr abends geht es los. Zu futtern gibt es gefüllte Pfannekuchen und dazu Salat.

Garniert wird das ganze mit brandaktuellen Details von der Verkündung des Gutachtens zu den Esso-Häusern! Kommt zu Hauf zu dieser einzigartigen Kombination von Spannung und Delikatesse!

Und vergesst nicht, vorher das Manifest zu unterschreiben ;o)

 Und zwar hier: http://www.manifest-essohaeuser.de/